Die Glatze
Während “Platte”, “Kugel” oder Glatze bei Männern häufig vorkommen, sind Frauen nur selten von Glatzenbildung betroffen, es sei denn, sie weisen überhaupt keine Behaarung - weder Brauen, noch Wimpern, Körper- oder Kopfhaar auf (Alopezia universalis). Während bei Männern die Glatze teilweise als “markant” wie bei Film-Legende Yul Brynner eingestuft wird, schockiert der Anblick von Frauen mit Glatze, beispielsweise nach einer Strahlentherapie. Glatzenbildung beim Mann beruht auf einem Gendefekt, aber nicht vom eigenen Vater ererbt, sondern vom Vater der Mutter.
Verantwortlich für den hormonellen Haarausfall des Mannes soll ein Defekt des X-Chromosoms sein. Während bei einer beginnenden Glatze oder Halbglatze noch mit Eigenhaar-Transplantationen der Verlust zumindest zeitweise ausgeglichen werden kann, sind bei einer Vollglatze Toupet oder Perücke der ideale Ersatz. Niemand braucht mehr ein Verrutschen oder gar den Verlust des Zweithaars zu fürchten: Neue Systeme ermöglichen dank einer Haar-Haut-Verbindung perfekten Sitz auf Dauer ob beim Duschen, beim Sport oder intimen Momenten. Für Frauen bieten sich Perücken an, die wie eine feste Badekappe sitzen und nicht einmal nachts abgelegt werden müssen.
Verwandte Artikel
Keine Kommentare »
RSS feed for comments on this post. TrackBack URL







